Freitag, 29. April 2011

Pläne ändern sich

 30.April

Hallo ihr lieben Leute da draußen,

viel ist passiert seit meinem letzten Blogeintrag und es gibt deshalb einiges zu berichten:
Das vorletzte Abendmahl
Jeremy und ich haben es am Mittwoch endlich geschafft Cairns zu erreichen und mal wieder in einem Hostel einzuchecken. Unser Plan war ja folgender: Auto verkaufen.
Es ist dann aber ein wenig anders gekommen. Jeremy bekam die Zusage, für 3 Monate auf einer Bananenfarm zu arbeiten und dementsprechend das Auto zur Fortbewegung und Unterkunft zu nutzen. Da es soweiso fast unmöglich war, unser Auto hier in Cairns zu dieser Zeit für einen guten Preis zu verscherbeln, kam mir das iwie recht. Alles ging sehr plötzlich und innerhalb weniger Stunden wurde das Auto vorbereitet und dann hieß es leider Abschied nehmen. Nach 2 Monaten des Zusammenreisens gehen wir nun getrennte Wege...nichtsdestotrotz, war ne meeega Zeit und ja, das Leben geht ja weiter :)
Und wie das hier in Australien so üblich ist, bleibt man ja hier nie lange alleine^^ Dennis, mein reisepartner der ersten 3 Wochen war dann zufällig im selben Hostel und so kam es, dass wir uns über die weitere Planung unterhielten und neue Pläne schmiedeten.
Room 14
Am 16.Mai gehts für uns beide zurück nach Kuala Lumpur, um dann von dort für 14 tage nach Thailand zu fliegen und noch nen coolen Abschluss zu feiern. Wenn alles glatt läuft schaffen wirs am 18.Mai zur Full MOON Party nach Koh Phangan, danach ist ein Tauchkurs auf Koh Tao geplant, sowie das reisen in Richtung Bangkok, ehe wir dann nach einer Flugodysee am 1.Juni um 6:40 deutscher Zeit, in good old Germany landen!
Durch die neuen Kontakte im Hostel gehts jetzt aber erstmal mit 9 anderen Leuten für 2 Tage zum Cape Tribulation im Norden von Cairns.
Am Montag werd ich dann, wenn alles glatt läuft, von Alex und Stan hier in Cairns abgeholt und dann wird bis zum 12. Mai die ganze Ostküste abgeklappert :)
So, das ist der Plan für den nächsten Monat!
Gestern gabs noch nen lustigen Abend mit super Leuten aus meinem Zimmer, die wirklich durchweg sehr cool waren. Eigentlich sehr schade, dass ich nicht noch wa slänger hier in dem Hostel bleiben kann. Naja, muss jetzt auch hurtig voranschreiten, ich will noch innen pool und danach ne Dusche nehemn und dann gehts auch schon los.

Drückt dem BVB die Daumen, ciaoi ;)

Sonntag, 24. April 2011

Grüße aus Townsville

24. April

Nach 5 langen Tagen im wunderschönen Alice Springs, konnte das Auto endlich repariert werden und die Straße in Rictung Eastcoast endlich in Angriff genommen werden!


Die Tage in Alice waren trotz des Wartens recht lustig. Da wir 2 Tage hintereinander "unwissend" auf einem Militärgelände campiert haben, wurden wir in der 2ten Nacht von den Militärwache unsanft aus dem Schlaf geholt, aufs genauste befragt und als Spione betitelt! Nach einer kurzen Diskussion und dem Argument, dass wir Kühlflüssigkeit verlieren, ließ die Wache verstummen und er entschulidigte sich für die nächtliche Störung.
Am nächsten Morgen gings zur Werkstatt und ie erwartet war der 
 Radiator defekt und konnte nicht mehr repariert werden, deshalb mussten wir auf einen passenden aus Adelaide warten. 

Das bis vor wenigen Momenten noch wilde
Wallabie wurde von mir innerhalb
weniger Minuten gezähmt
Die restlichen Tage wurde einfach nur im Internetcafe oder im Pool des Caravan Parks relaxt. Handzahme Wallabies gestreichelt und neue Reisepartner für die Route nach Cairns getroffen.
Mittwoch war dann der Tag des Abschieds: Für Nina gings zwar auch in Richtung Ostküste, aber sie wollte es "per Anhalter" ausprobieren, um neue Erfahrungen zu sammeln. Zusammen mit ner suuper Jesus Kopie aus Israel (scheint aber wohl ein super Typ zu sein) machte sie sich nach schwerem Abschied auf den Weg. Jeremy und ich machten uns zusammen mit 2 Deutschen Meeedls und 2 Französinnen auf den Weg nach Cairns.
Die Straße in Richtung Osten war definitiv anschaubar und die Sonnen-auf und -untergänge waren, wie jedes mal in Australien, einfach "der Hammer, der Hammer schlechthin!" Die Nächte auf den Rest Areas waren auch sehr gut, nicht zu heiß oder zu kalt und nicht zu viele Moskitos. Allerdings wurden wir in einer Nacht von den geschickt versteckten Rasensprengern geweckt und musste das Zelt ca 10m in eine andere Richtung verfrachten.
In Hughenden trennten sich dann die Wege und Jeremy und ich zogen erstmalig alleine mit unserem Auto durch die Straßen Australiens.
Unser nächster Stopp war Townsville. Die industrielle Stadt wurde mit dem Auto erkundet und es wurde ein wenig an der Promenade gechillt, ehe es dann zum Camping Spot weiterging.
Weil wir den Platz nicht finden konnte, wurde in der 100er Zone einfach mal 65 gefahren und nach 2Km wurden wir natürlich von der Polizei angehalten und darauf hingewiesen, dass wir zu !!!langsam!!! fahren. Jeremy musste nur kurz ins Röhrchen blasen und nach nettem Smalltalk mit den Polizistinnen gings dann zum luxuriösen Schlafplatz mit Steckdosen, Toiletten, Waschmaschiene ,kostenloses Duschen und OHNE Mücken. Was will man mehr!?!
Sunrise

Nun sitze ich hier wie sooft im McDonalds und genieße das freie Wifi. Morgen solls dann weiter nach Carins gehen und dort soll dann höchstwahrscheinlich nach 1 ½ Monaten wirkliche exzellenter Dienstzeit unser "Papa Schultz Mobil" an den Höchstbietenden weitergegeben werden. Die Tour de Australie ist nun fast beendet und jetzt fehlt mir nur die Ostküste in Richtung Sydney, zur vollen Umrundung. Wann und ob die Ostküste komplett besichtigt wird bleibt offen. Ehrlich gesagt reizt mich Asien und Deutschland momentan eher. Naja mal schaun.
Versuchen jetzt erstmal gesund und munter nach Cairns weiterzukommen und dort das Auto zu verkaufen.
Melde mich dann wahrscheinlich wieder aus Cairns wenn es Neuigkeiten gibt.



Grüße aus Townsville


euer wunderbarer Sohn, Freund, bester Freund, 2t bester Freund...5t bester Freund, ehemaliger Schulkamerad, Freundesfreund, igendein Kerl der in Australien ist, Bekannter, gutaussehender Fremder, Reisepartner, Bruder, Mannschaftskamerad, Schwager, Idol, Neffe und was auch immer :)


Samstag, 16. April 2011

Putain de merde²

16. April 2011

Hey Leute,

Auf dem Weg zu Kata-Tjuta(olgas)
Der Van wurde letztendlich in die Autowerkstatt nach Yualara verfrachtet und dort begutachtet: Schaden 1500$ und 3-4 Tage Reperaturzeit. Was also machen? Die wichtigsten Sachen der zwei ins Auto und dann für die nächsten Tage mit 5 Mann in einem Auto leben und die Gegend erkunden, welch ein Spaß! :P
Die erste Nacht wurde in zwei Zelten und im Auto verbracht und pünktlich um 5:30uhr gings zum Sonnenaufgang am Uluru. Das frühe Aufstehen hat sich wie erwartet mehr als gelohnt. Am Nachmitag wurde der Uluru von uns zu Fuß umrundet und abends der Sonnenuntergang mit Mango Wein und ner schönen Portion Pasta genossen.
Sonnenaufgang am Uluru
Das Warten auf das Auto, wurde mit der Besichtigung Kata Juta/the Olgas und des Kings Canyons verbunden. Beeindruckende Aussichten wurden genossen und mehrstündige Wanderungen gemacht, die es auf jedenfall wert waren.
Nunja, letztenendes kommt es dann doch immer anders als man denkt. Am Samstag, heute, sollte der Van eigentlich repariert und startbereit sein. Aber die Teile wurden leider nicht alle rechtzeitig geliefert. Deshalb mussten wir uns leider von Stan und Alex trennen, um nicht noch mehr Zeit in Richtung Cairns und Arbeitssuche zu verlieren, außerdem müssen wir Nina rechtzeitig an die Ostküste bringen, damit sie pünktlich für ihren Rückflug in Sydney ankommt.
Sonnenaufgang an Kata-Tjuta
Also wurde dann nach schwerem Abschied die fahrt Richtung Cairns in Angriff genommen.
Nach ca 100 Km wurden wir dann von der Polizei gestoppt, die uns auf ein Problem mit dem Hinterreifen hinwies. Dabei wurde ein viel schwerwiegenderes Problem mit dem Radiator festgestellt, der wahrscheinlich ausgetauscht werden muss. Nunja, sitzen hier grad Samstagabends nach einer Werkstatt-Suche-Odysee in Alice Springs fest und warten auf Morgen, um evtl eine offene Werkstatt zu finden, um das Auto schnellstöglich reparieren zu lassen und endlich nach Cairns durchzustarten.
Das nenne ich mal Ironie des Schicksals, wir trennen uns von den Frenchies, um schneller nach cairns zu kommen und dann so was!
Naja, vielleicht ergibt sich auch alles ganz anders und wir kommen hier nie wieder weg.
In diesem Sinne, auf bald und bis Wiedersehen.
für Ricky :*


Kings Canyon


Peace out,
ich bin draußen

Matthias


Mittwoch, 13. April 2011

Putain de merde

11. April 2011


Alter, war das eine krasse Fahrt hierher...
Sitzen hier grade im Roadhouse "Curtin Springs", ca 100 Km vom Uluru entfernt fest und wissen noch nicht ganz genau, wie es weitergehen soll..
Nach zwei regnerischen und sehr schwülen Tagen in Darwin und nach Verspeisung eines Krokodilburgers(sehr gutes Teil) am Hafen, gings für uns fünf am späten Nachmittag weiter in Richtung Adelaide River. Dort wollte wir eigentlich die "jumping Crocodils" bei der Fütterung beobachten, da Adelaide River vielen Krokodilen ein Zuhause bietet und zu den Krokodil bevölkerungsreichsten Bereichen der Welt gehört. Pustekuchen!
gut gelaunte Flutopfer
Kurz nach Adelaide River stand die Straße für ca 400m mit 20 – 40cm Unterwasser und da es schon dunkel war und wir ein gutes Tempo drauf hatten, gerieten wir natürlich mittenrein und konnten nichtmehr umdrehen. Mit Ach und Krach erreichten wir die andere Seite und der Motor zeigte die ersten Probleme auf. Deshalb wurde an der nächsten Seitenstraße das Nachtlager aufgeschlagen und man gesellte sich zu einer ebenfalls Flutgeschädigten Gruppe von Studenten in einem Wicked Van.
Nach einer verdammt beschissenen Nacht im Auto und Krokodilen als Campnachbarn, gings dann am nächsten Tag weiter Richtung Kakadu National Park, da der Weg zu Adelaide River nach Wasseranstieg auf 50cm, für uns unüberwindbar erschien.
Am Angele
Auf dem Weg dahin waren viele Angler unterwegs, dass wir uns entschieden ein paar Handangeln zu besorgen und wie schon die Australischen Ureinwohner vor Tausenden von Jahren, versuchen eins mit der Natur zu werden und so den dicksten Fisch des Creeks an Land zu ziehen.
Die Aboorigdschiiienischen Angelkünste wurden innerhalb zweier Tage genaustens studiert und Krokodilwarungen trotz massiger Todesfälle ignoriert, der Kälte wurde getrotzt und selbst stömendem Regen wurde entgegengetreten. Die Geduld wurde belohnt..
Trotz Überflutungen der meisten Attraktionen im Kakadu NP wurde er für einen Tag besucht und erkundet.
Prachtstück an der Angel
Auf dem Weg nach Katherine begann unser Auto dann richtig Faxen zu machen. Es lief nichtmehr wirklich rund, wackelte ganz schön und verlor an Power und fing an zu "Husten". Nach einigen Versuchen den Fehler alleine herauszufinden, wurde eine kleine Werkstatt in Mataranka besucht und wir stellten uns auf einen hohen Betrag ein. Glücklicherweise wurde nach dem Auswechseln des Kraftstoffilters und Kosten von 40$ das Problem "behoben" und es lief wieder alles wie am Schnürchen. Glück gehabt!
Die darauffolgende Nacht wurde dann durch unüberhörbares Moskitosummen begleitet und jeder hatte innerhalb weniger Minuten unzählige Moskitostiche, deshalb gings dann auch schnellstmöglich ins Zelt, um dem Schlimmsten zu entgehen.
Immernoch auf dem Weg ins Rote Zentrum wurde dann in den nächsten Tagen einige Kilometer gefahren und u.a. die Devils Marbles besichtigt und sich eine Nacht auf einem Campingplatz gegönnt. Außerdem wurde auf dem Weg mal eben ein Reifen einer alten Lady gewechselt, freundliche Backpacker halt.
Das Wetter zur jetzigen Zeit hier im Zentrum ist wirklich wunderbar. Tagsüber angenehme 25-30° und nachts ein richtiges Abkühlen. Es sit schon krass, wie sich das Wetter hier in Australien unterscheidet. Im Westen einfach nur trockene Hitze, im Norden humide und schwüle Hitze und hier mitten im Roten Zentrum einfach nur angenehm zur jetztigen Jahreszeit. Allerdings ist das "Red Centre" momentan nicht wirlich rot. Durch die ganzen Regenfälle der letzten Monate ist hier alles am Aufblühen, und der rote Sand lässt sich nur teilweise blicken.
Hungrig
Ich wollte ja eigentlich nackt durchs Outback joggen und damit den Kontrast der trostlosen Landschaft des australischen Outbacks, mit meinem ansprechendem, stählernden Körper zeigen. Daher ist der Kontrast nicht mehr so wahnsinnig groß, aber mal schaun was sich machen lässt.
The Devil Marbles
In Alice Springs wurde dann nach einiger Zeit nochmal das Internet genutzt und einige Sachen abecheckt. In meinem Email Account erwartete mich ein schöner Strafzettel vom 1.Wicked Trip Melbourne-Adelaide und mein Kontostand sah auch schonmal rosiger aus.
Nichtsdestotrotz gings dann spät abends weiter Richtung Yulara, die Stadt nahe dem Uluru, ca 400Km westlich von Alice Springs.
Gustav am Schmausen
Gegen 22Uhr wurde dann der letzte Abschnitt in Richtung Ayers Rock in Angriff genommen, um am nächsten Morgen den Sonnenaufgang zu genießen. Nach 10 Km Nachtfahrt kams dann zum großen Unglück. Stan und Alex kollidierten mit einem Känguru! Ohne Chance auszuweichen kam es zum Zusammenstoß mit ihrem Van. Stan konnte kurz vorher noch ein wenig abbremsen und so den Schaden am Auto etwas verringern. Das Känguru allerdings war wahrscheinlich sofort tot (Fotos zeig ich euch in D).
Stan und Alex blieben zum Glück unverletzt und haben den Zusammenprall erst gar nicht realisiert und waren einfach etwas geschockt. Der Schaden wurde begutachtet und glücklicherweise schafften wir es dann noch die 10 Km zurück zum Roadhouse zu fahren und über das Passierte und die nächsten Schritte zu diskutieren.

Der Herr der Fliegen
Ich sitze hier gerade im Auto, mit dem Fliegennetz auf dem Kopp und schreibe meinen Blog während die Franzuusen mit der Roadassistance telefonieren und über die nächsten Schritte diskutieren. Ich meld mich spätestens aus Cairns wie es weiter geht.

P.S. Bilder hochladen klappt hier leider nicht, denke mal ich muss es in carins nachholen.. sorry leute

This is it, this is Australia!

Grüße
Euer Raphael Schneider


Donnerstag, 7. April 2011

Darwin

Sonntag, 3.April 2011

Hallo Leute,
sind heute schon in Darwin angekommen. Sind die letzten 2 Tage nur unterwegs gewesen und haben es sehr hurtig, durchnässt und durchgestochen nach Darwin geschafft.
Das Klima der letzten Tage war/ist zeimlich krass. Hohe Luftfeuchtigkeit und ziemlich drückend.
Ich bin jetzt hier mit den zwei Franzosen (Stain und Alex) , Nina und Jeremy in Darwin angekommen und wir wollen 1-2 Tage hier verbrigen, um ein paar organisatorische Dinge zu erledigen. Danach gehts sehr wahrscheinlich weiter zum Ayers Rock und dann direkt nach Cairns. Dort wollen Jeremy und ich dann Arbeit finden.
DIe letzten 2 1/2 Tage waren von starkem Regen und schwülen Wetter geprägt. Momentan fühle ich mich einfach unwohl, alles im Auto ist nass und alles stinkt sooo muffig, wünsche mir momentan nichts lieber als nen trockenen Platz und mal eine Nacht ohne Regen und Moskitos. Aber eine Wäsche und ne kalten Dusche tuns auch für den Anfang.
Neben starkem Regen gabs noch Hochwasser geschädigte Straßen, massig Mücken, richtig ekelhaftes Wetter und seit neustem hat sich in unserem Auto eine Ameisenkolonie eingenistet, die es zu vernichten gilt.
Im moment genieße ich die Klimaanlage der Bibliothek und die Geruchsneutralen und nicht klebrigen Sitze. heute Abend treffe ich dann hoffentlich Oliver, um ein paar Sachen zu klären.
Sory, aber bin momenatn was im Stress und melde mich einfach sehr ausführlich in Cairns wieder. Mit mehr Bilder und vernünftigen kommentaren und Berichten.


Hauter rein und habt nen schönen Tag,

Matthias

Samstag, 2. April 2011

Perth - Broome

Dienstag, den 29.April

Hey Leute,

sind jetzt nach 11 Tagen in Broome angekommen und hocken hier grad in der kühlen Bibliothek, um uns ein wenig zu entspannen und unsere Laptops aufzuladen. Haben eben schon auf nem Campingplatz eingecheckt und wollen hier erstmal ne Zeit in Broome verbringen, um uns auf Jobsuche zu begeben
Nach ca5000Km im Auto bin ich jetzt erstmal froh, mehrere Tage an einem Ort zu verbringen und nicht direkt wieder zurück auf die Straße zu müssen. Nicht dass es keinen Spaß macht, aber einfach mal was mehr relaxen ist schon cool.
Also unser "Papa Schultz Mobil" hat außer einem sehr kleinen Tank (dafür aber sehr geringen Benzinverbrauch) keine Nachteile. Es schnurrt wie ein Kätzchen! Apropos schnurren. Meinen Mitreisenden kam die Idee auf mir son schnönen Schnurrbart bzw Bart und meine Haare wachsen zu lassen, um dann mit Lederschläppchen und langem weißen Gewand am Shelly Beach nen coolen Auftritt als Jesus Double hinzulegen und übers Wasser zu laufen... naja ich werds mir überlegen, aber zum Shelly Beach später mehr.
Nach einigen Einkäufen gings für uns dann am 19.3 los und unser erstes Ziel mit dem eigenen Auto war die Pinnacle Desert in der Nähe von Cervantes. Die bis zu 3 Meter hohen Pinnacles sind Kalksteinfelsen, die über ein mehrere Quadratkilometer großes Gebiet verstreut sind.
Am zweiten Tag wurden wir dann auch direkt mal von freundlichen Polizisten gestoppt und durften nach einer allgemeinen Verkehrskontrolle aber gemütlich weiterfahren.
Der nächste Tag wurde in der Shark Bay (fragt mich nicht woher der Name kommt) verbracht. Die besten Strände wurden von uns ausgecheckt und für gut befunden.
Dort war zum einen der bereits genannte "Shelly Beach". Wie der Name schon sagt, waren dort nur Muscheln und kein einziges Sandkorn. Das Wasser hat so einen hohen Salzgehalt, dass man sich einfach auf der Wasserobfläche treiben lassen kann ohne sich anzustrengen nicht unterzugehen. Außerdem ist das Wasser bis 100m weit vom Starnd sehr niedrig und wenn man dann zurück zum Strand guckt, kommt es einem so vor, dass man förmlich übers Wasser geht.
Ebenfalls sehr cool ist die "Little Lagoon". Mit sehr klarem Wasser und Emus, die den Strand patroullierten war es auf jedenfall einen Besuch wert.
Die Fahrt im Dunkeln zu unserem nächsten Schlafplatz wurde dann durch massig Kängurus auf der Straße erschwert. Ich war schon drauf und dran, die Kängurus um eine Nacht in ihrem Beutel zu bitten, aber bevor ich Sie fragen konnte waren sie auch schon wieder in den Büschen verschwunden.
Der ganze Trip wurde von wirklichem heißen Wetter begleitet. 35-45° ist hier momentan Standart und echt nicht angenehm. Aber lieber son Wetter als ständig Regen sag ich mir ;)
Unserem Auto fielen auch leider mehrer Tausend Heuschrecken, Nachtfalter und was auch immer zum Opfer, die wir dann an der Tanke aus der Motorhaube kratzen durften.
Die nächsten Tage wurden dann am Ningaloo Reef verbracht, dass sich über mehrere Hundert Km an der Westküste entlangzieht.
Dder erste Stopp war Coral, mit einem tollen aber viel zu touristischen Strand und Duschen mit pisswarmen, müffeldendem Salzwasser.
Weiter gings nach Exmouth, ein Paradies für Taucher mit delen Schnorchlerplätzchen. Nach der Ankunft wurd direkt im ansässigen NP eingenistet, Schnorchelutensilien besorgt und los gings zum Schorcheln!


Nach tollen Einblicken am Torquaise Bay, mit türkisem Wasser und dem Korallenriff direkt am Strand gings am nächsten Tag weiter zum Oyster Stack, mit noch klarerem Wasser und noch farbigeren Korallen. Nach gechilltem Schwimmen am Sandy Beach mussten wir dann noch vorsichtshalber einen Reifen wechseln lassen. Dabei erfuhren wir dann auch, dass 1 Woche vorher ein Japaner in der Torquaise Bay ertrank, weile r anscheinend nicht schwimmen konnte, aber unbedingt schnorcheln wollte..
Olli und ich
Am späten nachmittag erreichten wir dann noch den Karijini NP , der uns von vielen anderen Leuten empfohlen wurde. Der Umweg von mehreren hundert Km wurde gerne in Kauf genommen und mit einer unerwarteten Begegnung gestartet.
Nach der Ankunft im NP kam direkt ein Australier zu uns und fragte nach einem Wagenheber, nach kurzer Suche wurde er gefunden. Als ich mich umdrehte stand dann doch tatsächlich der Olli, ein Kumpel vom Fussball aus Bengen vor mir!
Australien ist soo riesig und es gibt so viele Plätze zu entdecken. Aber außgerechnet an dem Tag, zu der Zeit, auf dem Parkplatz trifft man einen "Nachbarn" aus der Heimat! Die Nacht wurde dann mit Gerede über die bisherigen Reisen und Planungen verbracht und wohlmöglich wird in den nächsten Wochen/Monaten eine gemeinsame Reise von Broome nach Darwin/Cairns geplant und vllt ein kurzer Asientrip gestartet, aber ist alles noch Zukunftsmusik.
alle drei zusammen
Nunja, jetzt mal zum NP an sich. Es gibt viele verschiedene Canyons mit Wasserfällen zu entdecken, die in richtig coole Waterpools münden und perfekt zum schwimmen und abkühlen von der brütenden Hitze geeignet sind. Nach kleinen Wanderungen waren auch alle gut zu erreichen und es war echt lustig mal wieder was anderes außer Strände zu sehen.

So, wie schon gesgat befinden wir uns jetzt in Broome und planen eigentlich hier nen Job zu finden und hier etwas Zeit zu verbringen. Schwimmen ist hier aber leider erstmal nicht angesagt, weil noch zu viele Quallen im Wasser sind.
            

Heute gibts erstmal ein gutes BBQ und eine kühle Dusche.
Robert Scheiderson dem sein großer Buder
Wir versuchen morgen mal ein cooles Plätzchen fürs Interent zu finden, damit ich den Blog Eintrag posten kann und wir mal nach Jobs suchen bzw weiter planen können.
Bleibt gesund und ich hoffe euch zu Hause gehts bei dem angenehmen Wetter auch ganz gut.


Mittwoch, den 30.April


Nächster Tag: Wie schnell sich Pläne ändern können:
Gestern Abend gings zusammen mit zwei Franzosen, die wir in der Bibliothek kennengelernt haben, ins 1. Outdoor Cinema Australiens, um Black Swan zu schauen. Dann gings zusammen auf unseren Campingplatz, um zu schlafen. Nach 2 Duschen quaelten wir uns dann schließlich um 2:30Uhr ins Zelt, um um 4:50 Uhr und keiner Minute Schlaf wieder aus dem Zelt zu kriechen. Hunderte Mücken und die Brütende Hitze hielten uns vom Schlafen ab. Nach mehrstündigen Gespräch wude dann ein neuer/besserer :P Plan geschmiedet. Erstmal weiter nach Darwin reisen, Oliver aufgabeln, weiter nach Cairns, dort arbeiten, um uns das Ticket für die Asienreise zu erarbeiten :)
So, höchstwahrscheinlich gehts für uns Nina, Jeremy und die 2 Franzuusen in den nächsten Tagen weiter nach Darwin, sobald die Straßen nach den Überflutungen wieder geöffnet werden. Aber keine Ahnung was jetzt genau passiert und wie alles abläuft. Weiß nur, dass ich schnell an die Ostküste will, um von der Hitze zu entfliehen und die Umrundung Australiens innerhalb weniger Monate zu vollenden.

P.S
ich bin am Schwitzen wien Schwein!
 
Grüße aus Broome,
Matthias